
Die Geschichte des Scharfschützenvereins Heyerode
Im Jahre 1865 ist das erste große Schützenfest nachweislich auf dem Lande des Jacob Stützer im Eichtal datiert. Durch diese Erwähnung lässt sich erstmalig das Schützenwesen in Heyerode nachweisen. Hauptinitiatoren waren Johann Michael Henning und Jacob Stützer. 1870 reichte der Schützenverein Heyerode seine erste Satzung zur Genehmigung beim damaligen Landrat ein. Unterzeichnet ist die damalige Satzung, wie damals üblich, von allen Gründungsmitgliedern. Im August 1900 spaltete sich der Schützenverein Heyerode auf. Der Schützenverein wechselte das Vereinslokal , zum „Grünen Rasen“. Der im „Weißen Roß „ verbliebene Teil gründete den Scharfschützenverein Heyerode und behielt den Schießstand im Eichtal bei. Der Schützenverein führte seine Schützenfeste auf dem Schießstand an der Schützenlinde bei dem Grenzhaus durch.
Bereits 1903 feierte der Scharfschützenverein Heyerode seine Fahnenweihe, aus diesem Anlaß entstand das älteste uns bekannte Bild. 1910 wurde im Eichtal der erste ständig betriebene Schießstand errichtet. 1911 wechselte der SV Heyerode vom „Grünen Rasen „ zum „Deutschen Haus“ und begann mit dem Bau seines Schießstandes in der Bahnhofstraße. Von 1914 bis 1920 fanden keine Schützenfeste statt.
